Eisen im Hundefutter

Der Mineralstoff Eisen im Hundefutter ist ein zentraler Bestandteil einiger Enzyme und Proteine, die essentiell wichtig sind für den Sauerstofftransport im Blut, für den Elektronentransport und für die Aktivierung von Sauerstoff.

Warum ist Eisen ein Mineralstoff?

Obwohl Eisen der Mengenbestimmung nach ein Spurenelement ist, wird es aus historischen Gründen zu den Mineralstoffen gezählt.

Dabei darf man sich an das Bonmot erinnern, dass bei der Bestimmung des Eisengehalts von Spinat ein Kommafehler passierte, weswegen ganze Generationen an Kindern mit Spinat als festem Bestandteil in der Ernährung geplagt wurden.
Spinat ist natürlich gesund, auch wenn er nicht ganz so viel Eisen enthält, wie man es sich vorgestellt hatte.

Wie wichtig der Mineralstoff Eisen ist, kann man daran ausmachen, dass den meisten Menschen der Begriff „Eisenmangel-anämie“ geläufig ist. Wenn der Körper zu wenig Eisen hat, kommt es zu einer Blutarmut ( = Anämie), der Mensch ist auffallend blass, schnell müde und weniger leistungsfähig.

Das Eisen liegt in der Nahrung hauptsächlich in 2 Formen vor:
In Pflanzen als Nicht-Häm-Eisen und als Häm-Eisen im Hämo-und Myoglobin.

Wie wichtig ist Eisen?

Wenn das Eisen über den Darm aufgenommen wurde, wird es im Plasma transportiert, in der Leber gespeichert und in die die juvenile Form der Erythrozyten eingebaut.
Dort dienen sie essentiell dem Sauerstofftransport zu den Zellen.

Daher ist es also unabdingbar, dass die Hundenahrung eine ausreichende Menge an Eisen enthält.

Fleisch wie Huhn, Lamm, Rind, etc. enthalten Eisen (hierbei vor allem die Innereien wie Leber), ebenso das Gemüse und der kleine Getreideanteil in unserem Futter.

Bei einem Mangel kommt es auch beim Tier zu der bereits oben erwähnten Eisenmangelanämie, ein Überschuss kann zum Beispiel zu einer Nierenschwäche führen.
Bei einer Überversorgung mit Eisen kann es darüber hinaus zu einer antagonisierenden Wirkung mit anderen Mineralstoffen wie zum Beispiel Kupfer oder Zink kommen (antagonisierend bedeutet, dass sich die Komponenten in ihrer Wirkung gegenseitig behindern, bzw. gegenseitig aufheben).

Wie bei jedem einzelnen Mineralstoff achten wir bei unserem Futter auf die exakt richtigen Mengen, um Ihren Hund optimal zu ernähren.

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