Biertreber

Für unsere Senioren-Menüs haben wir als große Neuigkeit als Zutat einen sogenannten Biertreber gewählt. Er wird dann auch bei kommenden Menüs für die anderen Altersklassen zugesetzt werden.

Der von uns gewählte Biertreber besteht aus einer ausgewogenen Mischung aus Gerstentreber, Karottentrester und Bierhefe. Er enthält eine große Vielfalt an löslichen und unlöslichen Fasern (von denen sich wiederum das Darm-Mikrobiom, über das bereits in einem Blog-Beitrag ausführlich berichtet wurde,  ernährt), erhöht die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren im Darm, hat ein hohes Quell- und Wasserbindungsvermögen, was für einen guten Stuhlgang sorgt. Weiterhin besitzt der Biertreber eine präbiotische Wirkung, das heißt, er wirkt sich allgemein positiv auf das Mikrobiom aus.

Fettsäuren

Die bereits erwähnten kurzzeitigen Fettsäuren haben wohl (Gegenstand der Forschung) die Fähigkeit, ihrerseits die Darmflora positiv zu verändern und eine ungünstige Zusammensetzung des Mikrobioms zu korrigieren.
Sie dienen offensichtlich genau den Darmbakterien als Nahrung, die eine Schutzfunktion für den Organismus haben (z.B. Entzündungen verhindern).

Wie bereits schon im Blog-Beitrag „Zecken“ erwähnt, hat Bierhefe, die in dem von uns gewählten Biertreber enthalten ist (siehe oben), einen Einfluß auf den Zeckenbefall.

Zudem ist die Hefe ein „Schönheitsfaktor“, sie sorgt für ein schönes, glänzendes Fell (und beim Menschen für gesunde Fingernägel, dies nebenbei bemerkt).

Pilsproduktion

„Unser“ Biertreber stammt aus einer norddeutschen Pilsproduktion (weltbekannte Traditionsbrauerei) und ist natürlich alkoholfrei.

Der Biertreber ist also nur auf den ersten und oberflächlichen Blick betrachtet ein Abfallprodukt aus der Bierbrauerei, aber wenn man seine mannigfaltigen, positiven Eigenschaften betrachtet, wird schnell klar, wie wertvoll dieser Zusatz im Futter ist.
Somit stellt er mitnichten eine Reste-Verwertung dar, er macht unser Futter zu etwas ganz Besonderem!

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Weitere Informationen zum Thema Verdauung:

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